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Cover der Linse-BiografieMöchten Sie mehr  erfahren? Die Biografie »Walter Linse. 1903- 1953- 1996« behandelt alle Stationen seines Lebens von der Geburt 1903 bis zur Hinrichtung 1953 und der Rehabilitierung 1996. Bestellen Sie das Buch direkt beim Herausgeber!

Renommierte Rezensenten sind sich einig: Bei der Biografie handelt es sich um »eine fundierte Schrift«, die  »unbedingt lesenswert« ist. Sie »kann uneingeschränkt empfohlen werden«. Erfahren Sie mehr über die Reaktionen!

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Ich habe die Biografie überarbeitet und erweitert. Jetzt geht es darum, den Druck zu finanzieren. Daher meine Bitte: Unterstützen Sie mein Projekt auf startnext.com!

Mein Blog auf der Startnext-Projektseite:

21. November: Kampagne beendet – es geht weiter

Gestern ist meine Kampagne zur Finanzierung des Drucks der Neuausgabe meiner Linse-Biografie auf dieser Plattform zu Ende gegangen – erfolgreich, wofür ich dankbar bin und zufrieden und erleichtert. Weiterlesen

19. November: Zeitgenössische Radiodokumente über die Linse-Entführung

In einem »Archivradiogespräch« über den Fall der Verschleppung Walter Linses kommt der Jounralist Wolfgang Bauernfeind zu Wort. Bauernfeind war beim Sender Freies Berlin beschäftigt, wo er zuständig für das Ressort Feature war, und später beim Rundfunk Berlin-Brandenburg. Er hat letztes Jahr das Buch »Menschenraub im Kalten Krieg« veröffentlicht, in dem neben anderen natürlich auch der Fall Linse behandelt wird. Weiterlesen

17. November: Meine Linse-Biografie in der Reihe »Beiträge zur Geschichtswissenschaft«

Recht früh wurde ich von einem Herausgeber einer Buchreihe auf ein grundsätzliches Problem aufmerksam gemacht, der mit dem Inhalt nichts zu tun hatte: Für ein »richtiges« Buch war der Umfang zu gering. Insofern kam es für die Reihe, auf die ich ihn angesprochen hatte, nicht in Frage. Allerdings war er zugleich Mitherausgeber einer weiteren Reihe, die bei der Stiftung Sächsische Gedenkstätten erschien: »Lebenszeugnisse – Leidenswege«, die vor allem Berichte von Zeitzeugen über ihre Verfolgungsgeschichte versammelte, aber auch wissenschaftliche Untersuchungen. Weiterlesen

16. November: Walter Linse war kein Zuträger des SD

Im Verlauf meiner Recherchen zu Walter Linses Rolle in der NS-Zeit hat einmal ein Lokalhistoriker mir gegenüber die Vermutung geäußert, Linse könne Zuträger des Sicherheitsdienstes (SD) der NSDAP, also des parteieigenen Nachrichtendienstes, gewesen sein. Er empfahl mir, dieser Spur nachzugehen. Da außerdem ein zweiter Kontaktmann (ich habe vergessen, wer das war) unabhängig vom ersten ebenfalls diese Vermutung äußerte, beschloss ich, mich diesem Thema einmal zu widmen. Weiterlesen

14. November: Menschenraub: Nicht nur Linse wurde Opfer

Ausländische Staaten haben immer wieder Menschen aus Berlin verschleppt. Doch es traf nicht nur Trinh Xuan Thanh, Walter Linse, Karl Wilhelm Fricke, Isang Yun und Jeffrey Carney. Die Opfer dieses Staatsverbrechens sind ungezählt. Weiterlesen

13. November: Karl Wilhelm Fricke über meine Linse-Biografie von 2007

Als ich 2007 meine Linse-Biografie veröffentlichte, war die erste Reaktion auch die schönste: eine Rezension im Deutschlandfunk, die mir — wie man mir sicherlich glauben wird — auch heute noch gut gefällt. In dieser Besprechung des renommierten Journalisten und DDR-Experten Karl Wilhelm Fricke, die am 2. Juli 2007 gesendet wurde, hieß es: Weiterlesen

10. November: Dokumente aus dem Bundesarchiv zur Entführung von Walter Linse

Das Bundesarchiv ist eine tolle Einrichtung: Hier lagern Abermillionen von Dokumenten aus deutschen Behörden, Vereinen, Unternehmen und von Personen des öffentlichen Interesses. Manchmal lässt das Bundesarchiv die Öffentlichkeit an diesen Schätzen teilhaben, indem es ausgewählte Stücke auf seiner Homepage präsentiert. Es lohnt sich, dort ein wenig zu stöbern! Man erfährt mehr über »Besondere Ereignisse bei der Bundeswehr«, über das Treffen Schmidts mit Honecker beim KSZE-Treffen in Helsinki 1975 oder über eine geheime Fliegerschule der Reichswehr in der Sowjetunion. Weiterlesen

8. November: Die National Archives in College Park, MD

Im Frühjahr 2014, als ich noch ganz am Anfang meiner Arbeit stand, bin ich in die USA gereist und habe die im dortigen Nationalarchiv lagernden Akten zum Fall Linse eingesehen. Mir war zu Ohren gekommen, dass dort rund 1.000 Blatt lagern würden, hatte auch schon Fotografien davon gesehen, auf denen man allerdings nichts erkennen konnte. Ich bin eigentlich nicht deshalb »über den Teich« geflogen, sondern aus einem anderen Grund, aber wenn ich schon einmal da war, dachte ich mir, könnte ich auch dort Station machen. Weiterlesen

6. November: Autorenlesung 2

In dieser Tondatei lese ich ein kurzes Kapitel, in dem es um die Frage geht, welche Rolle Walter Linse bei der Flucht von Alfred Ascher gespielt hat. Aschers Schuhgeschäft wurde von September 1938 an von Linse »arisiert«, Ascher selbst unabhängig davon nach der Pogromnacht in ein KZ verschleppt und nach einigen Wochen wieder freigelassen. Weiterlesen

3. November: Walter Linse bei Wikipedia

Wikipedia ist eine der genialsten Erfindungen der letzten Jahre: Wer Informationen zu irgend einem Thema sucht, wird hier in der Regel fündig. Und wenn Wikipedia nicht ausreicht, findet man zumeist wenigstens noch Hinweise auf weitereführende Websites oder analoge Literatur. Dummerweise ist Wikipedia immer wieder die Spielwiese von Rechthabern, Besserwissern, Querulanten und Ideologen. Nicht alles, was bei Wikipedia steht, ist wahr. Weiterlesen

30. Oktober: Autorenlesung 1

Da ich annehme, dass nicht jeder, der sich heute für mein Crowdfunding-Projekt interessiert, die erste Fassung meiner Linse-Biografie gelesen hat, präsentiere ich der Öffentlichkeit ein kleines Kapitel daraus als Tondatei. Es liest der Autor. Weiterlesen

27. Oktober: Warum eine Biografie über Walter Linse?

Eigentlich war Walter Linse keine herausragende Persönlichkeit. Er strebte nicht an die Öffentlichkeit wie Schauspieler oder Politiker und vollbrachte keine Heldentaten wie Widerstandskämpfer oder Weltumsegler. Er war zeit seines Lebens ein eher unauffälliger Mensch, der sich nicht exponierte, und wenn doch, dann blieb seine Bekanntheit beschränkt auf sein persönliches Umfeld. So hat er im Verlauf seines Lebens zwar verschiedene Ämter übernommen, aber deren Wirkungskreis blieb sehr beschränkt. Weiterlesen

25. Oktober: Das Staatsarchiv in Chemnitz

Ich kann nicht sagen, welches Archiv für meine Neufassung der Linse-Biografie am wichtigsten war. Irgendwie sind sie alle wichtig gewesen, weil man in allen irgendwelche Informationen findet, die später an irgendeiner Stelle im Gesamtwerk wieder auftauchen. Und irgendwie sind auch die Archive, in denen sich nichts oder nur wenig Material befindet, von nicht zu unterschätzender Bedeutung, denn dann weiß man wenigstens, dass man eine falsche Spur verfolgt hat. Weiterlesen

23. Oktober: Archivarbeit

Um die Biografie Walter Linses zu schreiben, musste ich mich durch eine Unmenge an Material wühlen – eine Arbeit, die man dem fertigen Buch nicht mehr ansieht. Sicher , man kann eine Ahnung davon bekommen, wenn man sich das Quellenverzeichnis ansieht: Dort sind Archive in Berlin, Chemnitz, Wechselburg, Essen, Koblenz und weiteren Städten angeführt. Weiterlesen

21. Oktober: Wie mein Kampagnenvideo entstand

Die Kampagne bei Startnext stellte mich vor verschiedene Herausforderungen. Eine der größten war sicherlich die Aufgabe, einen Film zu drehen, in dem das Projekt vorgestellt wird. In den FAQ heißt es klipp und klar: »Das Video ist das wichtigste Element einer Crowdfunding-Kampagne.« Schwierig ... aber dann erinnerte ich mich an Punkt 8 aus dem Pfadfindergesetz von Lord Robert Baden-Powell: »Der Pfadfinder lacht und pfeift in allen Lebenslagen.« Weiterlesen

19. Oktober: Es geht los

Ich habe diese Kampagne lange vorbereitet: die Texte geschrieben, Bilder herausgesucht, mir »Dankeschöns« überlegt, einen kleinen Film gedreht und mir Feedback eingeholt. Und nun gehe ich mit meinem Anliegen an die Öffentlichkeit – ein aufregender Moment, denn ich habe keine Ahnung, was jetzt passiert. Weiterlesen


Ende der Kampagne: 20. November 2017.


Und hier beginnt die ursprüngliche Homepage:

Walter Linse, leitender Mitarbeiter beim Untersuchungsausschuss freiheitlicher Juristen, hatte es bereits zu einer gewissen Prominenz gebracht, als er am 8. Juli 1952 auf offener Straße in West-Berlin entführt wurde. Kriminelle, die vom MfS gedungen worden waren, überwältigten ihn vor seinem Haus und brachten ihn nach Ost-Berlin. Die Öffentlichkeit war empört, doch aller Protest nutzte nichts: Linse ist seitdem nie wieder gesehen worden. Inzwischen weiß man, dass er 1953 nach einem Geheimprozess in Moskau hingerichtet wurde. Das Verbrechen war so spektakulär, dass darüber in Vergessenheit geriet, dass Linses Leben eine größere Zeitspanne umfasste als die letzten zwei Jahre, in denen er sich im Widerstand gegen das SED-Regime engagierte. Immerhin war Linse 1952 bereits knapp fünfzig Jahre alt und konnte auf ein aktives Leben während der Besatzungszeit, im Hitlerdeutschland und in der Weimarer Republik zurückblicken. Um die tiefere Dimension der Verschleppung zu verstehen, ist es deshalb notwendig, sich von der Fixierung auf das Verbrechen zu lösen und Linses Werdegang von den Wurzeln in Chemnitz bis zu seiner postumen Rehabilitierung 1996 zu rekonstruieren. 

Diese Internet-Seite gibt in Kurzform den Inhalt eines Buches wieder, in dem Linses Leben von seiner Chemnitzer Jugend bis zu den Nachwirkungen der Verschleppung beschrieben wird - zumindest soweit die Quellenlage gesicherte Aussagen zulässt. Sofern sie unklar ist, beschränkt sich der Verfasser auf - kenntlich gemachte - Spekulationen, und sofern überhaupt keine Informationen verfügbar sind, enthält er sich auch dieser. Allem Anschein nach wird das Meiste verborgen bleiben. Doch da sich in Linses Biografie alle Brechungen deutscher Geschichte vereinen, lohnt es sich allemal, sich mit ihr zu beschäftigen. Weiter

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